Mittwoch, 9. dezember 2009
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Der Wellensittich als solcher - Tom und Minnie im besonderen - interessiert sich weder für Geburtstage noch Feiertage.
Für einen Wellensittich ist es vermutlich ein Feiertag, wenn der Futternapf prall gefüllt ist mit Leckereien und auch sonst alles in seinem Umfeld zur Zufiredenheit beiträgt.
Da ein Welli das Geplapper seines Menschen ohnehin nicht wirklich versteht befindet er sich in der glücklichen Lage dem oft von uns Menschen erzeugten Streß zu entgehen.
Tom und Minnie aber machten am vergangenen Sonntag/Montag die Erfahrung, daß auch sie gelegentlich von diesen Dingen betroffen sein können.
Wie bereits erwähnt feierte ich am Montag meinen
Geburtstag und
erwartete Besuch, verteilt über den gesamten Tag.
Ich war deshalb der Meinung, daß es von Vorteil sei, wenn Tom und Minnie an eben diesem Tag ihr Vogelheim nicht verlassen würden. Ok-ok, ich gebe zu daß ich von uns dreien die Einzige war, die
diese Meinung vertrat. Tom und Minnie sahen dies mit Sicherheit anders.
Um jeglichen Streß auszuschließen ergriff ich die Gunst der Stunde am Sonntag Nachmittag, als beide gerade einen kleinen Snack zu sich nahmen, und verschloß den Käfig. Weder Tom noch Minnie
fanden dies besonders gut und beide sahen mich mit strafendem Blick an. Doch da wir diese Situation bereits
mehrfach geübt hatten, fügten sie sich in ihr Los.
Der restliche Sonntag sowie die Nacht und auch am Montag war für meine zwei Wellis mit Sicherheit eine weitere Erfahrung in Ihrem Leben. Denn so lange hatten Sie es bisher nicht
in ihrem schönen Vogelheim aushalten müssen.
Und so verbrachten Sie den Tag hinter Gittern und fanden es vermutlich auch gar nicht prickelnd, daß fast jeder der kam auch mal kurz vor den Käfig trat. "Na wo sind den deine kleinen
Lieblinge" und ähnliches leitete meißt eine kurze Betrachtung der beiden Vögel ein und sie kamen sich vermutlich vor wie Ausstellungsstücke. Irgendwie taten sie mir leid, aber was will man
machen. Und da jeder der mich kennt weiß, daß ich zwei kleine Mitbewohner habe, müssen diese dann natürlich auch gebührend begrüßt werden. Tom und Minnie legten darauf bestimmt keinen Wert, aber
vermitteln wir dies mal Besuchern. Nein, nein - da mußten die beiden durch.
Und so kam was kommen mußte. Auch dieser Tag ging zu Ende und als nur noch drei oder vier Gäste da waren habe ich dann gegen 22:00Uhr den Käfig wieder geöffnet. Sofort nahm Tom seinen
Platz auf der Aussichts-Stange ein und begann zu quasseln. Es folgte ein kurzer Dialog zwischen uns beiden, bei dem der eine den anderen nicht wirklich verstand und trotzdem waren wir
beide der Meinung uns einig zu sein. Auch Minnie gesellte sich dazu und dann wurde erst einmal das Wohnzimmer wieder in eine Freiflug-Fläche verwandelt.
Der Geburtstag ist vorüber, in meinem Leben und in meiner Wohnung ist wieder Ruhe eingekehrt und meine beiden Mitbewohner genießen wieder ihre Freiheit. Sie haben diesen Tag gut
überstanden und freuen sich ihres Lebens und besonders darüber, daß sie jetzt ihr Vogelheim wieder ungestört verlassen können.
Und so haben auch Tom und Minnie diesen 50.Geburtstag hinter sich gebracht - und der 60. ist noch weit.
A budgie - and Tom and Minnie especially - do not care for birthdays nor holidays.
For a budgie it probably is a holiday when there is enough food and delicious things around and when everything around them makes them feel comfortable. And because a bird does not really
understand the things his human says he is in the good position to avoid streß made by his people.
But last Sunday/Monday Tom and Minnie had to learn that they are part of it all sometimes as well.
As I told you in a former post I celebrated my
birthday and was awaiting visitors throughout the whole day. So
I decided, that it would be better for the birds to stay inside their cage on this day. Ok-ok, I admit that I was the only one who thought so. I am sure Tom and Minnie did not share my
opinion.
To avoid stess I closed the cage on Sunday afternoon, while they were taking a little snack. Neither Tom nor Minnie did like this very much and they looked at me very angryly. But since we have
trained that several times in the past they knew what it meant.
So they have gained a new experience last Sunday/Monday because they had never been in their cage for such a long time.
An so they remained behind bars the whole Monday and I am sure they did not appriciate it too much that just about everybody took a look at them. "Well where are your sweeties"? and then
they took a good look at the birds. They probably felt like goods in a shop-window. My poor darlings.Everybody who knows me knows about my two living-mates. And of course they have to be said
hello to by everybody. I am sure Tom and Minnie did not really need that but how can you tell guests not to do so. And so the two of them had to go through it all.
And it came as it had to. This day came to an end and by the time there were only two or three guests left I opened the cage. Right away Tom took his
place at his favorite sitting-bar and he started to chat with me. So the two of us had a short dialog in whic h neither of us really understood the other. Yet we had the feeling that
we both meant the same. Minnie came out as well and then they turned my living-room back into a flying-area.
My birthday is over with. My apartment and my life has turned back to normal and my two birds enjoy the freedom to go in and out of their cage as they like. They have come
through the day quite well and enjoy their life once more..
Tom and Minnie have survived the 50. birthday - and the 60. is far away.