Sonntag, 29. november 2009
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So Leute - der Countdown läuft. Heute ist der erste Advent, Zeit die erste Kerze am Adventskranz zu entzünden.
Weihnachtsmärkte findet man jetzt allerorten. Sie schießen wie Pilze aus dem Boden. Selbst die kleinsten Ortschaften haben oft einen Weihnachtsmarkt, und sei es auch nur für ein Wochenende.
Leider spielt dieses Jahr das Wetter noch nicht so ganz mit. Glühwein und andere vorweihnachtliche Leckereien schmecken besonders gut wenn es kalt ist und wenigstens etwas Schnee die
Tannenspitzen der Weihnachtsbäume schmückt.

Und so werde ich noch etwas warten, mit dem Besuch des Weihnachtsmarktes unserer Kreisstadt. Vielleicht hat Petrus ja ein Einsehen und schenkt uns doch noch ein wenig vorweihnachtliche
Temperaturen.
Ich werde zu gegebener Zeit berichten.
Die Adventszeit - oder wie man in Bayern zu sagen pflegt "die stade Zeit" kommt heutzutage oft gar nicht mehr so "stad" daher. Laut und lärmend geht es in den Läden zu und aus unzähligen
Lautsprechern erklingen die wohlbekannten Weihnachtslieder und irgendwann wird es zu einem Geräusch-Gemisch und man nimmt es nur noch als Geräuschkulisse wahr. Jeder Radiosender weißt
mehrmals täglich darauf hin, wie viele Tage es noch sind bis zu heiligen Abend. Und immer schließt sich dann die Frage an, ob man denn schon alle Geschenke zusammen habe.
Es gibt nchts was in diesen Tagen nicht als Weihnachtsgeschenk herhalten muß und die unmöglichsten Dinge werden zum Einsatz unter dem Tannenbaum umfunktioniert.
Hausfrauen zerbrechen sich den Kopf was sie dieses Jahr auf den Tisch bringen - es sei denn die Familientradition läßt keinen Spielraum. Es werden Listen geschrieben, damit man auch ja nichts
vergißt.

Jeder soll bedacht werden. Vom Kind bis hin zum Müllmann. Keinen will man vergessen ( oder sollte ich sagen keinen 'darf man vergessen?) Das Ambiente für die Feiertage soll perfekt sein. Nichts
wird dem Zuifall überlassen werden. Alles muß stimmen. Und das erfordert natürlich auch ein gewisses Maß an Planung. Also ihr Lieben, auf geht`s ... der Countdown läuft.
Und ab Dienstag werden jeden Morgen Kinderaugen leuchten. Ab dann darf wieder jeden Tag ein Türchen am Adventskalender geöffnet werden. Und in den meißten Fällen verbirgt sich hinter jeder
Tür etwas süßes. Welch ein Start in den Tag. Möchte man da nicht wieder Kind sein?
Wohl geht es dem, der sich vom allgemeinen Weihnachts-Stress nicht anstecken läßt. Wer in Ruhe durch die Stadt geht. Sich an den schönen und glänzenden Dekorationen erfreut. Gelassen über einen
Weihnachtsmarkt schlendert und dort evtl. mit Freunden einen Glühwein oder heißen Tee trinkt. Eine Bratwurst ißt oder heiße Maroni. Wer diese Zeit mit Ruhe verbringt, weil er sich keine
Gedanken machen muß was er verschenken will. Nichts großes, lieber etwas was dem anderen auch wirklich Freude macht. Etwas das einem ins Auge fällt wenn man durch die Straßen bummelt. Und der
am heiligen Abend einfach die ganze Familie um den Tisch versammelt. Nichts besonderes muß es sein, sondern etwas das alle mögen und das meißt nicht mit viel Aufwand verbunden ist.
Keine Erwartungen an den anderen stellen, die er ohnehin nicht erfüllen kann, Einfach nur zusammen sein. Einfach nur genießen.
Wer das kann wird die Adventszeit genießen. Wird Zeit finden für eine innere Einkehr. Wird sich in Ruhe auf den Heiligen Abend vorbereiten und diesen ohne Streß verbringen. Mit viel Liebe und im
Kreise der Familie.
Well guys. The countdown is running. Today is the first of Advent. It is time to lighten up the first candle on the Advent-wreath.
There are Christmas-Markets everywhere. They are growing like mushrooms. Even the smallest villages do have one-and if it is just for one weekend.
Only the weather is not quite right. Glühwein and other good snacks just taste better when it is cold and a little bit of snow is laying on the trees. So I will wait with the visit at
the local Christmas-Market a little bit longer. Maybe it will get colder yet. I will write about it when it happened.
The time of Advent or as they say in Bavaria "The quiet time" is not quite that quiet anymore. There is a lot of noise in shops and everywhere else and sooner or later one does not even recognize
it anymore. Every radio-station reminds day after day how many more days it is until Christmas and then they ask if one does have all the presents yet. There is nothing that won`t be
sold as the perfect gift.
Housewifes keep thinking about what they could cook this year, if there is not a Christmas-tradition. And they will write long lists in order not to forget anything.
Everybody is suppposed to be thought of. From the child to the trash-men, One does not want to forget anybody ( or should I say nobody should be forgotten?)
Nothing should be left for chance. Everything has to be perfect and that requires a lot of planning. So my friends - let`s go - the countdown is running.
And starting Tuesday there will be sparkking childrens-eyes every morning. Starting then there will be a window to be opened every day. And usually there hides something sweet behind it.
What a wonderful start in the day. Don`t you want to be a child again?
Those who do not follow the Christmas-stress feel a lot better. When one walks through the city slowly and enjoys the sparkling decorations. One walks slowly over a Christmas-Market and
drinks a Glühwein or a hot tea with friends. One eats a Bratwurst or hot Maroons. When one does not have to think about what gifts one should buy. Nothing big but maybe something that
catches your eye while walking through the city. And those who gather the family around the table on Christmas-eve without any big arrangements. It does not have to be anything big but
something that everybody likes. And most of the time it is something that does not take long to prepare.
Who is able to go through this time in that way will enjoy the advent. Will find time to make peace with himself and prepare for Christmas-Eve and will enjoy it. With a lot of love and harmony
and with the whole family.