Donnerstag, 11. februar 2010
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01:00
Hallo Leute, es ist wieder mal soweit, die fünfte Jahreszeit geht in die heiße Phase.
Heute ist Weiberfasching und dann geht es richtig rund. Das Rheinland ist ab diesem Zeitpunkt bis Aschermittwoch nur noch begrenzt zurechnungsfähig und man sollte sich darauf einstellen, daß der eine oder andere erst am Aschermittwoch ( also in einer Woche) wieder zur Verfügung steht. Ab Rosenmontag geht dann erst mal fast gar nichts mehr.
Und heute? Heute haben die weiblichen Jecken/Narren das Regiment und Achtung
In Köln und Umgebung wird heute "gebützt"

Was hat es nun mit dieser fünften Jahreszeit auf sich?
Nun, abgeleitet wird das Ganze wohl von heidnischen Bräuchen der Winteraustreibung. Diese Bräuche wurden christianisiert und es entstand ein Bezug auf die christliche Fastenzeit. Diese Karnevals/Faschingszeit liegt vor der kirchlichen Fastenzeit und beginnt an Dreikönig oder aber am 11.11. und endet am Aschermittwoch. Weitere Einflüsse sind die Narretei und ein gewisser Lokalpatriotismus. Die Verhöhnung der französichen Besatzung am Anfang des 19.Jahrhunderts könnte ein Vorläufer der heutigen Büttenreden sein, bei denen durchaus auch die amtierenden Würdenträger durch den Kakao gezogen werden.
Die Rosenmontags-Umzüge in Köln, Düsseldorf, Mainz etc. sind weithin bekannt und erfreuen sich nach wie vor großen Zulaufs. Hierbei kann es durchaus vorkommen, daß Ortsansässige vorübergehend verreisen während Fremde sich in das Getümmel stürtzen.
Hier in Oberfranken wird auch der Fasching gefeiert. Aber es ist kein Vergleich zum rheinischen Pondon (was mir persönlich ganz recht ist
)
Nun, lassen wir den Jecken ihren Spaß mit der stillen Gewißheit, daß in einer Woche alles vorüber sein wird. Und sind wir mal ehrlich. So ein bisschen "jeck" sein ist doch manchmal auch ganz nett .

Heute ist Weiberfasching und dann geht es richtig rund. Das Rheinland ist ab diesem Zeitpunkt bis Aschermittwoch nur noch begrenzt zurechnungsfähig und man sollte sich darauf einstellen, daß der eine oder andere erst am Aschermittwoch ( also in einer Woche) wieder zur Verfügung steht. Ab Rosenmontag geht dann erst mal fast gar nichts mehr.
Und heute? Heute haben die weiblichen Jecken/Narren das Regiment und Achtung
In Köln und Umgebung wird heute "gebützt"
Was hat es nun mit dieser fünften Jahreszeit auf sich?
Nun, abgeleitet wird das Ganze wohl von heidnischen Bräuchen der Winteraustreibung. Diese Bräuche wurden christianisiert und es entstand ein Bezug auf die christliche Fastenzeit. Diese Karnevals/Faschingszeit liegt vor der kirchlichen Fastenzeit und beginnt an Dreikönig oder aber am 11.11. und endet am Aschermittwoch. Weitere Einflüsse sind die Narretei und ein gewisser Lokalpatriotismus. Die Verhöhnung der französichen Besatzung am Anfang des 19.Jahrhunderts könnte ein Vorläufer der heutigen Büttenreden sein, bei denen durchaus auch die amtierenden Würdenträger durch den Kakao gezogen werden.
Die Rosenmontags-Umzüge in Köln, Düsseldorf, Mainz etc. sind weithin bekannt und erfreuen sich nach wie vor großen Zulaufs. Hierbei kann es durchaus vorkommen, daß Ortsansässige vorübergehend verreisen während Fremde sich in das Getümmel stürtzen.
Hier in Oberfranken wird auch der Fasching gefeiert. Aber es ist kein Vergleich zum rheinischen Pondon (was mir persönlich ganz recht ist
Nun, lassen wir den Jecken ihren Spaß mit der stillen Gewißheit, daß in einer Woche alles vorüber sein wird. Und sind wir mal ehrlich. So ein bisschen "jeck" sein ist doch manchmal auch ganz nett .